Naomi Brockwells Video zur digitalen Unabhängigkeit

Vor dreissig Jahren schrieb EFF-Mitbegründer John Perry Barlow am Weltwirtschaftsforum in Davos eine «Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace» — ein kühnes Versprechen, dass das Internet ein Ort frei von der Kontrolle der alten Welt sein würde. Dieses Jahr jährt sich auch die ursprüngliche amerikanische Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal. Ist der Cyberspace also tatsächlich unabhängig geworden?

Eine neue Erklärung für heute

In einem neuen Video geht Datenschutz-Bildungsarbeiterin Naomi Brockwell (NBTV) dieser Frage nach — sie zeichnet nach, was «Tyrannei» 1776 bedeutete, geht auf Barlows optimistische Vision ein und stellt dann fest, wie weit das heutige digitale Leben von diesem Versprechen entfernt ist. Unsere Geräte verfolgen uns standardmässig. Unsere Daten sind das Produkt. Unabhängigkeit im Netz wird uns nicht mehr geschenkt — sie ist etwas, das wir jeden Tag aktiv wählen müssen.

Genau das ist die Idee hinter allem, was wir bei Pretty Simple Privacy tun. Du brauchst keine Revolution, um ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen — nur ein paar pretty simple Umstellungen: einen Browser, der dich nicht beobachtet, eine Suchmaschine, die dich nicht profiliert, E-Mail, die nicht für Werbung ausgewertet wird. Kleine Entscheidungen, täglich wiederholt, ergeben zusammen etwas, das ziemlich nach Unabhängigkeit aussieht.

Ansehen: The 1996 Warning We All Ignored — Naomi Brockwell TV

Willst du das grössere Bild dazu, warum das alles wichtig ist? Lies unsere Seite Warum Datenschutz wichtig ist.

Naomi Brockwell folgen

Naomis Arbeit ist genau die Art von unabhängiger, nicht alarmistischer Datenschutz-Bildung, die wir gerne weiterempfehlen — wir empfehlen, ihr direkt auf Odysee oder über ihre eigene Seite NBTV.media zu folgen.

Thumbnail: Naomi Brockwell TV, via Odysee

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